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Sternenmusik

Die Londoner Band Solomon Grey tritt normalerweise an Orten wie der Royal Albert Hall und der Elbphilharmonie auf.  Für ein ungewöhnliches Konzert entschlossen sie sich jedoch für einen völlig anderen Ort: Das Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg. Etwas, was auch für sie Neuland war.

Ihre Musik – ein Querschnitt aus Klassik, Filmmusik, elektronischen Balladen und Popmusik – passte bei dem gut besuchten Konzert wunderbar zu dem visuellen Spektakel, das sich über den Köpfen der Besucher*innen abspielte. Auch die Bandmitglieder konnten offensichtlich nicht anders,  Tom Kingston schielte während des Bedienens der verschiedenen elektronischen Instrumente gelegentlich nach oben.

Sicherlich, es war teilweise etwas schwierig, Performance und Visuelles miteinander zu vereinen. Die Animationen an der Kuppel lagen im Zentrum der Aufmerksamkeit, die Band zu verfolgen, wie sie spielt, war schwierig, zumal sie eh im Dunkeln stand und man sich fragte, wie sie denn die richtigen Tasten finden können. Alles im Allen war das Konzert aber eine richtig schöne und gelungene Veranstaltung, die von netten Gesprächen der Bandmitglieder mit den Besucher*innen nach dem Konzert abgeschlossen wurde.

Musik unterm Sternenzelt

Die Londoner Band „Solomon Grey“ erfreut sich seit einiger wachsender Beliebtheit. Spotify hat sie mir schon mehrfach empfohlen und nach intensiven Studium unter anderem ihres neuen Albums „Human Music“ bin ich begeistert. Ihre Musik stellt einen einzigartigen Mix aus Instrumentaler / orchestraler Ambientmusik und schönen, gesungenen Balladen dar, die ein bisschen an Bon Iver erinnern.

Umso erfreulicher, als ich feststellte, dass Solomon Grey demnächst ein Konzert in Berlin haben – und das unter dem Sternenhimmel im Planetarium.