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Saisonende

Zum Saisonende war noch mal ein richtig starker Gegner Gast im Olympiastadion: der noch amtierende Deutsche Vizemeister RB Leipzig. Das wollten viele sehen, ins Stadion kamen mehr als 60.000 Zuschauer, darunter ca. 10.000 Gäste aus Leipzig, was eine tolle Atmosphäre erzeugte.

Nachdem unter anderem wir schon bei mehreren Heimspielen eine Art Anti-Fussball mit angerührtem Beton in der Verteidigung und höchstens einem Stürmer vorne angesehen hatten, wollte Trainer Pal Dardai offensichtlich mal schauen, ob die Mannschaft auch offensiver spielen kann.

Das Ergebnis: Sie kann und das Ganze sieht wesentlich unterhaltsamer aus als so manches öde 0:0 davor – aber leider waren durch diese Spielweise Torhüter und Abwehr derart überfordert, dass für RB Leipzig praktisch das Motto „Jeder Schuss ein Treffer“ galt. Das 2:6 war dabei wohl ein angemessenes Resultat und der Trainer weiß nun, dass er für eine erfolgreiche Variante dieses Spielsystems noch einige neue, qualititativ gute Spieler braucht.

Stadionbesuch

Den Fußballanhänger zeichnet ja eine große Leidenschaft aus – wobei gelegentlich die Betonung auf „Leiden“ liegt. So widerfuhr es auch mir heute beim Besuch des Bundesligaspiels Hertha – Hoffenheim. Denn bei null Grad und leichtem Schneetreiben knapp 2 h auf dem Allerwertesten zu sitzen, ist schon eine große Herausforderung. Auch wenn alle möglichen Spezialstoffschichten den Körper vor schleichender Abkühlung schützen sollen, fand die Kälte auf Dauer zuverlässig Körperstellen, die sie bearbeiten konnte.

Und so ist es beiden Mannschaften zu verdanken, dass man durch deren zumindest teilweise unterhaltsames Spiel vom Wetter abgelenkt wurde. Das Spiel ging übrigens 1:1 aus.

Hertha – Hoffenheim im Olympiastadion