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Aufgerüstet

Shopping im Edeka meines Vertrauens. Der Laden ist sonst immer sehr gut gefüllt, hat zwei Eingänge und hat vor allem in der Vergangenheit oft viel Freude bereitet, weil sich dort oft ignorante Pimmelnasen und Maskenlose aufhalten. Nach der neuen Maskenverordnung erwarte ich also einige Kunden, dem eben diese so ziemlich am Allerwertesten vorbeigeht. Aber, je mehr ich so durch die Gänge laufe, desto besser wird meine Laune. Etwa 90 – 95 Prozent aller Anwesenden tragen entweder FFP1 oder FFP2 Masken. Selbst die KassiererInnen und andere Mitarbeiter, die ja sonst fast immer meinten, ein Stück Plastik an der Kasse bewahre sie vor der Ansteckung und deswegen bräuchten sie keine Maske tragen.

Nur eine Kundin läuft ohne Maske herum. Die hat sicher ein (selbsgeschriebenes?) Attest dabei. Ich frage mich, wenn man so krank ist, dass man nicht 10 – 15 Min. so eine Maske tragen kann, sollte man sich dann dem Ansteckungsrisiko ausliefern und einkaufen gehen, wo es doch allerorten- gerade hier in Berlin – Lieferdienste gibt? Aber egal, meine Laune bleibt gut und ich gehe zufrieden nach Hause.

Liefern lassen

Während in Berlin das Partyvolk kräftig daran arbeitet, die Zahlen der Neuinfektionen in nie geahnte Höhen zu treiben, beschränke ich mich in meinen Aktivitäten draußen im Wesentlichen auf Alltägliches wie Shopping, Pizza vom Restaurant in der Nähe abholen oder Freunde treffen, die genauso vorsichtig sind wie wir. Gerade das Shopping lässt sich aber wunderbar durch Online-Dienste auf den Kauf von leichten Dingen beschränken. Wenn ich auch sehr mobil bin, nervt das Tragen von vielen schweren und sperrigen Gegenständen wie Flaschen, Konserven und Ähnlichem.

Also wird gelegentlich über das Internet bestellt. Nachdem ich zu Anfang der Pandemie festgestellt habe, dass der REWE-Lieferservice den nächstfreien Termin irgendwann um den Jahreswechsel anbot, probierte ich getnow aus. Die Firma ist sozusagen ein externer Anbieter – bestellt wird hier, die Logistik des Einkaufs wird auch übernommen, aber die Waren werden bei Metro erworben, also einem separaten Konzern. Das hat zur Folge, dass man im Online-Shop bestellen kann, was einem so gerade gefällt, tatsächlich bekommt man aber nicht alles. Was einem geliefert wird, erfährt man erst am Tag der Lieferung selbst – eine Email trudelt ein und teilt einem neben dem, was kommt, auch gleich mit, was halt nicht mehr da war. Und das kann einiges sein – ich hatte schon Bestellungen, bei denen ca. 1/4 der Waren fehlte.

Nun kann man wahlweise bei der Bestellung angeben, dass einem Alternativprodukte geliefert werden, aber ganz ehrlich: Wenn ich einen Bohnensalat haben wollte, möchte ich eventuell ja keinen Kartoffelsalat geliefert bekommen. Was auch bei getnow zu verbessern ist: Metro hat einen Riesenangebot an Waren, was sich zum Teil nicht im Angebot von getnow widerspiegelt. Vielleicht will ich ja auch andere Produkte haben, als die, die ich im kleinen Laden um die Ecke bekommen kann?

Homepage von getnow

Nach Testen von getnow war dann Bringmeister dran, der Lieferdienst von Edeka. Hier gibt es einige Vorteile: Produkte, die nicht da sind, sind auch als solches sofort beim Einkauf als momentan nicht lieferbar gekennzeichnet. Die Lieferzeiten sind noch ausgedehnter, teilweise bis Mitternacht und eine übersichtliche Liste informiert über die neuen Produkte, die in das Sortiment aufgenommen worden sind. Außerdem scheint hier die Auswahl an Produkten wesentlich größer zu sein.

Homepage von Bringmeister

Was beide Lieferdienste gemeinsam haben sind freundliche Lieferanten, öfters mal ein Gratis-Artikel zum Probieren dabei und recht geringe Lieferkosten bei normalen Preisen für das Gelieferte. Es lohnt sich also, das einmal auszuprobieren.

Übrigens gibt es auch in den Nachbarländern viele Shops, die online recht günstig Waren nach Deutschland liefern. Für alle die, die momentan nicht verreisen, aber gerne mal wieder die leckere Marmelade aus Großbritannien haben wollen, oder das Käsegebäck aus den Niederlanden, ist das eine gute Wahl.

Leere im Supermarkt

Der lokale Edeka schließt in Kürze temporär und unterzieht sich einer Verjüngungskur, um uns alle danach mit mehr Waren (?) in hübscherem Ambiente (?) zu verwöhnen. Zu diesem Zweck soll aber erst mal alles raus. Das zwar größtenteils nicht günstiger, aber was weg ist, bleibt auch erst mal weg. Das verursacht immer mehr Leere und neue Perspektiven im Markt.