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Die Berlinale-Schlangen

Alljährlich tauchen sie an mehreren Orten in Berlin wieder auf – die Schlangen an den Ticketschaltern zur Berlinale. Im Kino International gab es gleich zwei und es war faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich schnell sich beide fortbewegten. Viele nutzten die Wartezeit, um sich noch mal (oder zum ersten Mal) das Programm anzusehen, oder im Roman weiterzulesen.

Dabei bleibt dieser Montag immer noch einer der besten Gelegenheiten, sich mit Tickets zu versorgen. Es gibt unter anderem schon alle Karten für den Berlinale-Tag, den Schlusstag also, an dem Karten günstiger angeboten werden. Und für sämtliche Vorstellungen im Friedrichstadtpalast sind auch schon Tickets zu erwerben.

Berlins Zukunft

Wir werden in Kürze wissen, wie sich Regisseur Duncan Jones (Sohn von David Bowie) Berlin zur Mitte des Jahrhunderts vorstellt. Der Trailer lässt vermuten, dass er auf den Bau von vielen Hochhäusern setzt. Das Projekt, dass anscheinend so ein bisschen wie eine Blade Runner Version aussieht und einige Stars aufbietet, war schon lange von Jones geplant, konnte aber erst jetzt – wohl auch aus finanziellen Gründen – umgesetzt werden. Gedreht wurde unter anderem in Babelsberg in den dortigen Studios.

Berlinale-Programm erschienen

Seit heute nachmittag ist das Berlinale-Programm abrufbar. Nach Durchsicht einiger Kategorien fallen mir vor allem die vielen Dokumentationen und experimentellen Filmen auf. Beides ist ok, aber viele gut gemachte Dokumentationen gibt es auch bei Netflix zu sehen und Experimentelles kann interessant sein, wenn aber schon der Texter der Inhaltsbeschreibungen anscheinend nicht weiß, was im jeweiligen Film vor sich geht…

Den klassischen Aussenseiter-Überrascher habe ich noch nicht gefunden, am Interessantesten scheinen Produktionen aus England oder den USA zu sein.