In die Röhre geguckt

Es gibt im Scifi / Horrorgenre eine ganze Reihe von Filmen, in denen sich Personen nichtsahnend in einer gefährlichen Situation befinden, bei der sie nicht wissen, wie sie da reingekommen sind und wie sie sich befreien können. Der Klassiker ist sicher zumindest der erste der „Cube“-Filme. Dann gibt’s da noch die äußerst splatterigen „Saw“-Filme, der geniale „El Hoyo“ (Netflix), die Escape Room Filme etc etc. Alle haben sie gemeinsam, dass es wohl nur ein paar Seiten Dialog gibt und auch die Story recht simpel ist. Aber da sie sehr spannend inszeniert sind, ist das weniger wichtig .

Neuester Vertreter ist der französische Scifi / Horrorfilm „Meander“, der neu auf Prime erschienen ist. Eine Frau muss sich durch ein ganzes Labyrinth an Röhren und Gängen auf den Weg in die Freiheit begeben. Was sich ihr dabei alles in den Weg stellt, ist durchaus ideenreich und spannend inszeniert. Der Scifi-Aspekt kommt dabei nicht zu kurz.

Wer unbedingt ein sich gut erklärendes Ende braucht, der ist hier falsch. Ich selbst habe nach dem Film im Internet recherchiert. Dennoch ist der Film gut gemacht und empfehlenswert.