Mittlerweile hat der Oktober begonnen und ich nähere mich – mal wieder – einer Reise, die coronabedingt nicht stattfinden kann. Nachdem wir unserer ersten Versuch, uns Lissabon anzusehen, im März aufgeben mussten und alles auf den Oktober verschoben haben, kann diese Reise aufgrund der momentanen Situation wieder nicht stattfinden. Stornierungen – wie schon im Sommer beim geplanten Schweden-Trip – waren mal wieder angesagt.
Bei allen Einschränkungen, die das Virus bewirkt sind, vermisse ich am meisten die Möglichkeit, Konzerte zu besuchen und Länder / Städte zu besuchen. Was also tun? Eine der Lösungen ist eine naheliegende, sicherlich auch von vielen anderen praktizierte – man wird Tourist in der eigenen Stadt, entdeckt Orte von Berlin neu, die man ja auch schon seit einiger Zeit nicht mehr gesehen hat. Da ich dem ÖPNV bzw. deren Benutzern nicht sehr vertraue kommt als (gesunde) Alternative das Fahrrad in Frage. Es ist auch eine gute Maßnahme, wenn man sich sonst nicht viel bewegt.
Meine Erfahrung: Es lohnt sich sehr. Denn dadurch, dass ich manche Gegenden für längere Zeit nicht gesehen habe, gibt es Überraschungen wie die kürzlich, als ich in der Nähe des Alexa-Einkaufszentrum Hochhäuser vorfand, die bei meiner letzten Fahrt in dieser Gegend noch gar nicht standen. Wird das Ganze bei sinkenden Temperaturen noch weiterhin so möglich sein? Vielleicht nicht in dem Ausmaß, bei schönen Wetter macht das schon mehr Spaß, aber fest steht, es ist ein guter Ersatz bis man wieder reisen darf.
